Rahmen - und Hygieneplan

Rahmen- und Hygieneplan

der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume

Erlenweg 1

91595 Burgoberbach

in Zeiten von

Corona

Gültig ab 01. Juli 2020

(aktualisiert am 08.12.2020)

 

Inhaltsverzeichnis

1.Verhaltensregeln

- 3 Stufen-Modell von Zugangs-und Hygienemaßnahmen zur Wahrnehmung von Angeboten in der Kindertagesbetreuung in Abhängigkeit vom lokalen Infektionsgeschehen

- Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet

- Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen in der Kita

- Personaleinsatz

- Umgang mit Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19 Krankheitsverlauf

- Verhalten beim Auftreten von Krankheitszeichen im Tagesverlauf

- Allgemeine Verhaltensregeln

- Hinweises zum Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckung

 

 2. Raumhygiene: Gruppengröße, Nutzung der Räume und Außenbereiche

- Allgemeines

- Gruppenbildung

- Infektionsschutz in Funktions- und Gemeinschaftsräumen

- Infektionsschutz im Freien

 

 3. Reinigung und Desinfektion

- Desinfektion von Flächen

- Belüftung

- Lebensmittelhygiene

- Dokumentation und Belehrung

 

1. Verhaltensregeln

Tab.1 3-Stufen Modell von Zugangs- und Hygienemaßnahmen zur Wahrnehmung von Angeboten in der Kindertagesbetreuung in Abhängigkeit vom lokalen Infektionsgeschehen

 

Stufe 1

(Entscheidung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes, z.B. niedrige Inzidenz <35 neue Fälle*)

Stufe 2

(Entscheidung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes,

z.B. 35-50 neue Fälle*)

Stufe 3

(Entscheidung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes, z.B.> 50 neue Fälle*)

Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)

     

Kinder 0-6

Nein

Nein

Nein

Personal

Situationsbedingt möglich

Ja

Ja

Händewaschen*1 oder Händedesinfektion*2

Ja 3

Ja 3

Ja 3

Abstandsregelung 4

Nein

Nein

Nein

Feste Gruppen

Möglich

Ja

Ja

Stündliche Lüftung

Ja

Ja

Ja

Einnahme der Mahlzeiten in festen Gruppen

Möglich

Ja

Ja

Flächendesinfektion zusätzlich zur tgl. Reinigung

Nein

Nein

Nein

Besuch mit leichtem Schnupfen und/oder gelegentlichen Husten ohne Fieber ohne Kontakt zu SARS-CoV2 Infizierten

Ja

Ja

Ja, nur nach negativem PCR-Test auf SARS-CoV-2

Reduktion der Gruppengröße/Notbetreuung

Nein

Möglich

Nach Vorgabe ÖGD

 

*bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage in einem Landkreis/einer kreisfreien Stadt oder in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt auch kleinräumiger bezogen auf eine Gemeinde innerhalb eines Kreises

1 mit Wasser und Seifenlösung; Verwendung von Einmal-Papierhandtüchern

2 Betreuungspersonal, Lehrerinnen und Lehrer müssen freien Zugang zu Händedesinfektions-mitteln haben.

3 zu den üblichen Anlässen und zusätzlich beim Betreten der Einrichtung und nach der Pause

4 betrifft die Interaktion der Kinder untereinander sowie die Interaktion der Kinder mit den Erziehern/innen

 

Der Drei-Stufen-Plan wird ausgesetzt

Erklärtes Ziel der Staatsregierung ist es, dass trotz der aktuellen pandemischen Lage die Kitas grundsätzlich offenbleiben. Im Grunde gilt daher: In allen Kitas findet der Regelbetrieb unter Beachtung des zwischen dem Bay. Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege abgestimmten aktuellen Rahmenhygieneplans zur Umsetzung des Schutz – und Hygienekonzeptes für die Kitas unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Rechtslage statt. Der Drei-Stufen-Plan wird bis mindestens 30. November ausgesetzt. Einschränkungen in der Kita allein aufgrund eines bestimmten eingetretenen Inzidenzwert erfolgen nicht. Maßnahmen in Kitas werden nur angeordnet, wenn ein Infektionsgeschehen vorliegt.

 

Umgang mit Kindern mit Erkältungssymptomen in der Kita

Kinder dürfen nicht in der Kita Pusteblume betreut werden, wenn eine SARS-CoV-2-Infektion oder ein SARS-CoV-2 Nachweis ohne Symptomatik vorliegt oder sich das Kind in Quarantäne befindet.

Die Eltern werden durch die Elternpost aufgefordert, dem Kindergartenpersonal mitzuteilen, wenn das Kind Krankheitszeichen aufzeigt oder ein bekannter Kontakt zu einer SARS-CoV-2 infizierten Person bestand.

Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, starkem Husten, Hals- und Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall haben keinen Zugang zur Kita. Einrichtungen sind berechtigt, in diesem Sinne erkrankte Kinder von ihren Sorgeberechtigten abholen zu lassen und einen Arztbesuch anzuregen.

Müssen Kinder aufgrund von Krankheitssymptomen von der Einrichtung abgeholt werden, wird das Formblatt „Ausschluss von der Betreuung in der Gemeinschaftseinrichtung“ ausgehändigt.

Kinder in einer Kita bis zum Schulalter ist bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) ein Besuch der Kita ohne negatives SARS-CoV-2-Testergebnis oder ärztliches Attest weiterhin möglich.

Geschwisterkinder von erkrankten Kindern, die die Kita Pusteblume besuchen,  müssen ebenso zuhause bleiben und dürfen erst wieder in der Einrichtung betreut werden, wenn das erkrankte Kind wieder genesen ist.

Kranke Kinder in der Kita bis zum Schulalter in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- und Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kita nicht besuchen. Die Wiederzulassung zur Betreuung nach einer Erkrankung ist in der Kita erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Der fieberfreie Zeitraum soll 48 Stunden betragen.

Auf Verlangen der Einrichtungsleitung müssen die Eltern / Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen (die Vorlage hierfür ist bei der Kita-Leitung erhältlich). Die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 oder eines ärztlichen Attests ist nicht erforderlich.

 

Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet

Wenn sich ein Kind in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss die weitere Vorgehensweise / Maßnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt und der Gemeinde Burgoberbach abgestimmt werden.

 

Personaleinsatz

Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlichem Husten ohne Fieber) ist eine Tätigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kita erst möglich, wenn nach mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses oder einer ärztlichen Bescheinigung ist auch eine vorzeitige Tätigkeit möglich.

Kranke Mitarbeiterinnen in der Kita mit reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall, müssen zu Hause bleiben und dürfen nicht eingesetzt werden. Sie dürfen ihre Tätigkeit in der Einrichtung erst wieder aufnehmen, wenn die Mitarbeiterinnen in der Kita bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Der fieberfreie Zeitraum soll 24 Stunden betragen. Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 oder eins ärztlichen Attests erforderlich. Die Entscheidung über die Durchführung eines Tests wird nach ärztlichem Ermessen unter Einbeziehung der Testressourcen und der Testlaufzeit getroffen. Telefonische und telemedizinische Konzepte sind möglich.

Hatte eine für die Kinderbetreuung vorgesehene Person in den letzten 14 Tagen vor dem geplanten Einsatz Kontakt zu einer bestätigt COVID-19-infizierten Person, darf diese vorgesehene Person die Einrichtung nicht betreten. Es sind die Empfehlungen des RKI zum Umgang mit Kontaktpersonen zu beachten (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontakt-person/Management.html?nn=13490888) und die Anweisungen des Gesundheitsamts einzuhalten.

Erlangen Beschäftigte darüber Kenntnis, dass sie Kontakt zu einer Person hatten, die nachweislich infiziert ist, haben sie hierüber die Leitung und den Träger der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume unverzüglich zu informieren. In Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt ist dann über weitere erforderliche Maßnahmen zu entscheiden. Mitarbeiter sind verpflichtet bei Reisen zu überprüfen, ob es sich nach aktueller Einschätzung des RKI bei dem Reiseland um ein Risikogebiet handelt. In diesem Fall sind die jeweils gültigen Quarantäneverordnungen zu beachten.

 

Umgang mit Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

Der Träger der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume hat sicherzustellen, dass ausreichend Personal zur Betreuung in der Einrichtung anwesend ist. Hierbei ist insbesondere in der Gefährdungsbeurteilung gemäß Arbeitsschutzgesetz abzuwägen, ob und in welchem Umfang und gegebenenfalls mit welchen Schutzmaßnahmen Beschäftigte, bei denen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, in der Betreuung der Kinder eingesetzt werden. Eine arbeitsmedizinische Vorsorge ist den Beschäftigten zu ermöglichen, beziehungsweise anzubieten. Beschäftigte können sich individuell vom Betriebsarzt beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition. Ängste und psychische Belastungen müssen ebenfalls thematisiert werden können. Der Betriebsarzt kennt den Arbeitsplatz und schlägt dem Arbeitgeber geeignete Schutzmaßnahmen vor, wenn die normalen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht ausreichen. In diesem Zusammenhang sind auch die Empfehlungen der RKI zu Risikogruppen und die ggf. anzupassende Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen.

Insbesondere für Beschäftigte, die ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf aufweisen, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder einer FFP2-Maske eine geeignete Schutzmaßnahme darstellen.

Der Einsatz von schwangeren Beschäftigten in der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume ist nicht zulässig. Die Informationen zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARSCoV-2 /COVID-19 sind zu beachten (https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-mutterschutz.php).

Bei Kindern, die nach den Informationen des Robert Koch-Instituts zu Personengruppen gehören, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, klären die Eltern mit dem Kinderarzt geeignete Schutzmaßnahmen und mit dem Träger deren Umsetzung in der Kindertagesstätte.

 

Verhalten beim Auftreten von Krankheitszeichen im Tagesverlauf

Die Einschätzung des Gesundheitszustandes des Kindes erfolgt durch reines Beobachten. Im Verdachtsfall wird eine kontaktlose Fiebermessung vorgenommen.

Tritt eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes eines Kindes im Tagesverlauf auf, werden die Eltern informiert und gebeten, ihr Kind zeitnah von der Kneipp-Kindertagesstätte abzuholen.

Wenn möglich, wird bis zur Abholung des Kindes auf die Einhaltung des Mindestabstandes geachtet. Bei der Abholung des Kindes werden die Eltern über die beobachteten Symptome informiert, welche auf dem Formblatt „Ausschluss Betreuung in der Gemeinschaftseinrichtung“ dokumentiert werden. Ein Arztbesuch ist empfehlenswert. Das Formblatt soll dem Arzt vorgelegt werden.

Krankheitszeichen bei Beschäftigten:

Zeigen sich während der Betreuung der Kinder COVID-19-typische Symptome (Fieber, starker Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, siehe Hinweise des RKI https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html) bei Beschäftigen, ist die Arbeitstätigkeit sofort zu beenden. Es wird empfohlen, sich dann an einen behandelnden Arzt / eine Ärztin oder an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht das weitere Vorgehen, z.B. ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist.

Sollte bei einem in der Einrichtung betreuten Kind oder bei einem Mitarbeiter eine Infektion mit COVID-19 nachgewiesen werden, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt (https://www.stmgp.bayern.de/service/ansprechpartner-und-fachstellen/#Gesundheitsaemter) zu informieren, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Zu informieren ist auch die Betriebserlaubnis zuständige Behörde.

 

Allgemeine Verhaltensregeln

Die Beschäftigten der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume sowie erwachsene Besucher sollen untereinander das Abstandsgebot von 1,5 Metern sowie die bekannten Hygieneregeln einhalten:

 Für Beschäftigte bzw. Eltern gilt: Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.

 In der Einrichtung wird aufs Händeschütteln zur Begrüßung und Verabschiedung mit den Kindern verzichtet. Stattdessen winken wir uns zu oder berühren uns mit den Ellbogen oder Füßen  

 Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife (nach Hygieneplan)

 Häufiges Händewaschen mit Seife wird auch über die Mindestanforderungen des Hygieneplans hinaus empfohlen (z. B. nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach dem erstmaligen Betreten des Gebäudes; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung).

 Die Eltern und Kinder sollen, direkt nach Betreten der Einrichtung, gründlich die Hände waschen. Darauf werden die Eltern schriftlich und mündlich hingewiesen. Jedes Kind, die Eltern und jeder Beschäftigte sollte zum Abtrocknen der Hände ein eigenes Handtuch oder Einmalhandtücher verwenden.

 Mindestens einmal am Vormittag sollen die Erzieherinnen mit allen Kinder der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume zum Händewaschen gehen. Auf „richtiges Händewaschen“ wird geachtet und hingewiesen.

 Beim Händewaschen soll die gesamte Hand einschließlich Handrücken, Fingerzwischenräume, Daumen und Fingernägel für mindestens 20-30 Sekunden mit Seife eingeschäumt werden. Auch kaltes Wasser ist ausreichend, wichtig ist der Einsatz von Seife. Zur Reinigung der Hände sollten hautschonende Flüssigseife und Handtuchspender zur Verfügung gestellt werden.

 Das Berühren der Schleimhäute im Gesichtsbereich (Augen, Mund etc.) mit ungewaschenen Händen ist zu vermeiden.

 Auf das Singen in den Räumen soll verzichtet werden

Husten- und Nies-Etikette:

o Beim Husten und Niesen wegdrehen von anderen Personen. Benutzung von Einmaltaschentüchern auch zum Husten und Niesen, regelmäßige Entsorgung im verschließbaren Hausmüll, alternativ: Niesen oder Husten in die Ellenbeuge

 Desinfektion der Hände beim Personal (nach Hygieneplan)

o Eine Desinfektion der Hände ist nur dann sinnvoll, wenn ein Händewaschen nicht möglich ist und nach Kontakt mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände eingerieben werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.

 Gegenstände wie z. B. Trinkgefäße, sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden.

Diese Verhaltensregeln, vor allem die Husten- und Nies- Etikette, werden entwicklungsangemessen mit den Kindern erarbeitet und umgesetzt.                Eine Handdesinfektion ist bei Kindern weder sinnvoll noch erforderlich.

Informationen zu Verhaltensmaßnahmen (Händehygiene, Husten- und Niesetikette, Abstand halten) sollten auch mittels Postern und anderen auffälligen Hinweisen gegeben werden (www.infektionsschutz.de).

 

Hinweise zum Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckung (Community Maske)

Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB, sog. Community-Masken) sind Masken, die aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Sie sind weder ein Medizinprodukt (wie medizinischer Mund-Nasen-Schutz) noch Teil der persönlichen Schutzausrüstung (wie FFP2/FFP3 Masken). Community-Masken können die Infektionsgefahr verringern und helfen dabei, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Sie dienen dem Fremdschutz. Der Stoff für Community-Masken sollte möglichst dicht sein, aus 100 % Baumwolle bestehen und täglich gewaschen (mind. 60 Grad) werden. Es ist wichtig, darauf hinzuwei-sen, dass der Einsatz von MNB die zentralen Schutzmaßnahmen, wie die Selbst-Isolation Erkrankter, die Einhaltung der physischen Distanz von mindestens 1,5 Meter, die Hustenregeln und die Händehygiene zum Schutz vor Ansteckung, nicht ersetzen kann. Diese zentralen Schutzmaßnahmen müssen also weiterhin strikt eingehalten werden.

In Kontakt mit den Eltern (z.B. während der Bring- und Abholzeiten) oder externen Besuchern trägt das Personal der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume eine Mund- Nasen-Bedeckung. Ebenso trägt das Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte und zusätzlich immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Kinder müssen in der Kneipp-Kindertagesstätte Pusteblume keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es besteht das Risiko eines unsachgemäßen Umgangs damit.

Die Eltern, Besucher und Lieferanten tragen während des Aufenthalts in der Pusteblume eine Mund-Nasenschutz-Bedeckung. Durch die Elternpost werden die Eltern darauf hingewiesen, durch Aushänge alle anderen Personen.

Die Gemeinde Burgoberbach stellt als Träger jeder Mitarbeiterin der Kita Pusteblume 2 FFP2 Masken kostenfrei zur Verfügung

 

2 Raumhygiene: Gruppengröße, Nutzung der Räume und Außenbereiche

Allgemeines

 Die Eltern wurden schriftlich darauf hingewiesen, dass immer nur eine Begleitperson mit dem Kind die Einrichtung betreten soll (beim Bringen und Abholen) und weitere Besucher (Omas, ältere Geschwister) vor der Haustür warten müssen, um eine Menschenansammlung zu verhindern. Ebenso wurden die Eltern darauf hingewiesen, sich so kurz wie möglich in der Einrichtung aufzuhalten und die Bring- und Abholsituation nicht in die Länge zu ziehen. Wenn Tür- und Angelgespräche mehr Zeit in Anspruch nehmen, finden diese telefonisch statt.

 Jede Gruppe hat ihren eigenen Eingang, der nur von den Eltern und Kinder der jeweiligen Gruppe genutzt wird, um einer Menschenansammlung entgegenzuwirken.

 notwendige Elterngespräche sollen telefonisch oder durch den Einsatz von Plexiglaswänden geschützt durchgeführt werden.

 Angebote zur sprachlichen Bildung, wie z.B. die Vorkurse Deutsch, Angebote der Fachkraft SprachKita, können in Abstimmung aller Beteiligter und unter Wahrung des Infektionsschutzes durchgeführt werden. Die Förderung sollte so durchgeführt werden, dass die Maßgaben zur Betreuung der Kinder durch einen festen Personenstamm eingehalten werden.

 Das Betreten der Kindertageseinrichtung durch Externe (z.B. Fachdienste, Lieferanten) sollte vom Träger oder der Kita-Leitung auf seine Notwendigkeit hin überprüft und auf ein Mindestmaß reduziert werden. Externe, wie z.B. Lieferanten, müssen eine geeignete MNB tragen.

 Grundsätzlich können weitere Schutzmaßnahmen individuell und nach Bedarf vereinbart und eingesetzt werden.

 Die Eingewöhnung neuer Kinder, die sich in der Regel über 2-3 Wochen erstreckt, kann und sollte auch in Zeiten von Corona unbedingt von Eltern und Kita-Personal gemeinsam durchgeführt werden. Nur so können Kinder den Übergang in die Kita erfolgreich bewältigen und eine sichere Bindung zu ihrer Fachkraft aufbauen.

 

Gruppenbildung

Das Bilden fester Gruppen mit zugeordnetem Personal hält die Anzahl der Kontaktpersonen im Infektionsfall gering und Infektionsketten bleiben nachvollziehbar. Sollte eine Infektion auftreten, erleichtert eine Gruppenbildung die Entscheidung, ggf. nur Teile der Einrichtung zu schließen.

 Um Öffnungszeiten aufrecht zu erhalten, kann Personal gruppenübergreifend tätig werden.

 Aufgrund der Raumgröße, der Raumausstattung, aus Personalgründen, aus pädagogischer Sicht und aufgrund des hohen Altersunterschiedes werden Geschwisterkinder, die die Mischgruppe besuchen, nicht in einer Kindergartengruppe und Geschwisterkinder, die eine Kindergartengruppe besuchen, nicht in der Mischgruppe betreut.

 Werden Räumlichkeiten von verschiedenen Gruppen zeitversetzt genutzt (z.B. Funktionsräume wie z.B. der Fuchsbau oder die Turnhalle), sind diese vor dem Wechsel zu lüften und Möbel wie Materialien zu reinigen

 Sollten Sprachfördermaßnahmen oder Förderangebote durch Beschäftigte (Fachkraft SprachKita, Vorkurs Deutsch) stattfinden, sollen diese in Stufe 2 und 3 möglichst nicht zwischen den Gruppen wechseln.

 

Infektionsschutz in Funktions- und Gemeinschaftsräumen

 In der Pusteblume hat jede Gruppe ihren festen Gruppenraum

 In Stufe 2 und 3 müssen Funktionsräume, der Turnraum, der Fuchsbau und der Gang – sofern möglich – festen Gruppen zuweisen bzw. zeitversetzt nutzen.

 Wechselseitigen Gebrauch von Alltagsmaterial (z.B. Spielzeug) zwischen den gebildeten Gruppen möglichst zu vermeiden. Vor der Aufnahme neuer Kinder oder der Bildung neuer Gruppen ist eine Reinigung zu empfehlen.

 Singen und Bewegungsspiele sollten vorzugsweise im Freien stattfinden.

 In Schlafräumen sollten die Abstände zwischen den Betten möglichst groß sein. Vor und nach der Nutzung des Raumes ist für eine ausreichende Belüftung zu sorgen.

 Die Nutzung von Verkehrswegen (Türen, Gang) ist, wenn möglich so anzupassen, dass ein ausreichender Abstand eingehalten werden kann. In der Pusteblume wird für jede Gruppe ein eigener Eingang möglich gemacht. Die Eltern betreten nur die Garderobe ihres Kind und müssen dabei nicht den Garderobenplatz einer anderen Gruppe überqueren.

 Die Toilettenbereiche der Kinder und des Personals sind mit ausreichend Flüssigseifenspendern und Einmalhandtüchern und Abfallbehältern ausgestattet

 Für die Eltern steht ausreichend Desinfektionsmittel bereit

 Eine tägliche Reinigung durch das Reinigungspersonal ist ausreichend

 

Infektionsschutz im Freien

 Außenbereiche werden verstärkt genutzt

 Jede Gruppe bekommt einen Teil des Gartens zugeschrieben. Die jeweilige Gruppe nutzt ausschließlich ihren Bereich im Garten. Dieser ist für die Kinder und Erzieher mit rot-weißem Band sichtlich abgegrenzt. Die Raupengruppe nutzt ausschließlich ihren Gartenbereich.

 Ausflüge in der näheren Umgebung sind möglich (auf Abstandsgebot zu Kita-fremden Personen achten,).  

 

3. Reinigung und Desinfektion

Desinfektion von Flächen

Die Anwendung von Desinfektionsmitteln sollte auf die im Hygieneplan vorgesehenen Anwendungsbereiche beschränkt bleiben. Insbesondere sind keine routinemäßigen Flächendesinfektionsmaßnahmen (Boden, Möbel, Sanitärbereich) erforderlich. Auch bei häufigen Handkontaktflächen reicht eine Reinigung mit einem handelsüblichen Reiniger aus. In bestimmten sensiblen Bereichen (z.B. Küche) können desinfizierende Mittel und Verfahren notwendig sein.

Nach einer Kontamination mit potenziell infektiösem Material (Erbrochenem, Stuhl und Urin sowie mit Blut) ist zunächst das kontaminierte Material mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch (Zellstoff u. ä.) zu entfernen und das Tuch sofort in den Abfall zu entsorgen. Anschließend ist die Fläche durch eine Scheuer-Wisch-Desinfektion zu desinfizieren.

Das hierbei verwendete Mittel muss zur Abtötung der betreffenden Infektionserreger geeignet sein. Dies sind Mittel mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid“, „begrenzt viruzid plus“ und „viruzid“. Es sind Desinfektionsmittel mit geprüfter und nachgewiesener Wirksamkeit, z. B. aus der aktuell gültigen Desinfektionsmittelliste des Verbundes für Angewandte Hygiene e.V. (VAH), der RKI-Liste bzw. im Küchenbereich aus der Desinfektionsmittelliste der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) mit der entsprechenden Konzentration und Einwirkzeit zu verwenden. Dies sollte in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt bzw. der Lebensmittelüberwachungsbehörde erfolgen.

Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind vor unberechtigtem Zugriff geschützt aufzubewahren.

 

Belüftung

Regelmäßiges Lüften fördert die Luftqualität und dient der Hygiene, da in geschlossenen Räumen in Abhängigkeit von der Anzahl der anwesenden Personen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann. Die Räume sollten stündlich mittels Stoß- bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster für mindestens 10 Minuten gelüftet werden. Durch das Lüften wird die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen reduziert. Eine ausreichende Belüftung kann durch vollständig geöffnete Fenster (Querlüftung) sichergestellt werden.

 

Lebensmittelhygiene

Die Kinder einer Gruppe essen gemeinsam in ihrem Raum zu Mittag. Die Kinder müssen auch während der Essenseinnahme untereinander keinen Mindestabstand einhalten.

In der Küche bei Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Meter und bei der Essensausgabe wird durch das Personal eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Der Zugang zur Küche bzw. Spülküche ist den Mitarbeitern bzw. dem Betreuungspersonal vorbehalten. Die Abgabe von Speisen erfolgt ausschließlich über Betreuungspersonal, eine Abgabe unverpackter Speisen (z. B. Obst als Nachtisch oder am Nachmittag) wird so durchgeführt, dass das Infektionsrisiko nicht erhöht wird, z.B. kann sich jedes Kind nach dem Händewaschen selbst ein Stück Obst nehmen.

Geschirr und Besteck wird durch die Betreuungsperson an die Kinder abgegeben. Gewürze (z. B. Ketchup), werden nur durch die Beschäftigten abgegeben. Die Essensausgabe erfolgt portionsweise durch eine feste Person. Das Einschenken von Getränken übernehmen die Kinder eigenständig. In Stufe 2 und 3 findet keine gemeinsame Speisenzubereitung mit den Kindern statt. Nach dem Essen werden die Tische gereinigt.

Sofern mitgebrachte Speisen erwärmt und an die Kinder abgegeben werden, sollte gewährleistet sein, dass keine Kontamination über das Geschirr erfolgt. Dazu sollte das Geschirr an der Außenseite vor dem Erwärmen gereinigt werden, sofern die Speisen im eigenen Geschirr erwärmt und an das Kind abgegeben werden. Die Kinder sollten untereinander keine Speisen probiert.

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